en de som


Was erzählt unser Kurzfilm „Halima – Eine Anleitung zum Starksein“? Und wie war der Entstehungsprozess?

Eine Geschichte über Rassismus, FGM und Flucht

Unser Film erzählt die Geschichte von Halima, die nach ihrer rekonstruktiven Operation zur Wiederherstellung der Anatomie nach weiblicher Geschlechtsbeschneidung mit der Bahn nach Hause fährt. Auf der Reise erzählt Halima von ihrer Strategie, in unterschiedlichsten Momenten stark zu bleiben. Dabei wird die Zugfahrt eine Metapher für ihr Leben: Mit ihrer Anleitung zum Starksein hat sie schon viele Stationen gemeistert - im Krieg in Somalia, auf ihrer Flucht, auf dem Mittelmeer, in Zeltlagern in Italien und nun hier in Deutschland, mit dem Schmerz von FGM als ständigem Begleiter. Schließlich kommt sie in einem Heim für Geflüchtete an, ihrem vorübergehenden Zuhause. Einen Rückzugsort, Ruhe und eine gute Situation zum Heilen findet sie nicht.

In dem dokufiktionalen Format erzählen fünf Frauen, die von FGM betroffen sind als Expertinnen ihrer Lebensrealität eigene Erfahrungen als kollektive Geschichte. Sie arbeiteten hinter- und vor der Kamera, in der Entwicklung des Drehbuchs und Bildkonzepten bis zur Postprodutkion in Kooperation  mit Filmstudentinnen am Film.

Unser Film ist nicht nur ein Film

„Am Anfang dieses Films hatte ich das Gefühl, ich könne niemals über FGM sprechen. Ich hatte Angst vor Deutschen. Heute bin ich ein ganz anderer Mensch. In diesem Projekt habe ich Schwestern gefunden, deutsche und somalische, die die gleichen Dinge erlebt haben wie ich, oder die mir zuhören. 1,5 Jahre lang haben wir eine Bühne bekommen. Ich habe jetzt keine Angst mehr. Ich möchte diesen Film zeigen, ich möchte Betroffene ermutigen. Unser Film ist nicht nur ein Film. Er ist unser Grundstein, auf den wir solidarisch weiter aufbauen können und gegen FGM und für Frauen- und Menschenrechte eintreten.“ – Jawahir aus dem Halima Kollektiv

Halima – eine kollektive Figur

„Halimas Geschichte haben wir alle erlebt. Man könnte sagen, wir sind alle fünf Halima", sagt Fahma, die Co-Regisseurin und Teil vom Halima-Kollektiv. Denn: Halima ist eine kollektive Figur, sie steht nicht für sich selbst, sie ist Stellvertreterin für Biografien und Erlebnisse von fünf Frauen, die von FGM betroffen sind und in Deutschland leben. Halima zeigt in diesem Film stellvertretend unsere Sichtweise und unsere Realität: als Frauen, die fliehen mussten, die die weibliche Genitalbeschneidung erlitten haben, die hier in Deutschland von so vielen strukturellen Rassismen betroffen sind.

Wir möchten, dass Frauen, die ähnliches erlebt haben, sie sehen und sich wiedererkennen, dass sie Mut haben, wenn sie über die rekonstruktive Operation nachdenken. Wenn Halima das schafft, dann kann ich es auch! Wir möchten langsam aber mit all unserer Kraft gegen das Ritual der Beschneidung ankämpfen. Wir möchten einem weißen, westlichen Publikum zeigen, wie unser Leben aussieht, was wir fühlen, denken, dass wir mehr sind, als nur ein Flüchtling. Das, was Sie in diesem Film sehen, ist die Realität: sie ist eingebettet in eine Geschichte, die wir alle so erlebt haben könnten.

Wenn Frauen in Deutschland von FGM/C betroffen sind, haben sie häufig wenig Unterstützung. Oft werden wir in unserer Arbeit gefragt, wie man als außenstehende Person den Frauen wirklich helfen kann. Als Antwort darauf möchten wir ein Notfall-Netzwerk gründen, bei dem sich deutschlandweit Menschen anmelden können, die betroffene Frauen privat und solidarisch unterstützen möchten.

Das ganze funktioniert wir ein Mailverteiler: Wenn z.B. eine Frau in Aachen operiert wird und niemanden hat, der sie mit dem Auto nach der Rekonstruktion abholen kann, können wir eine Mail schicken und fragen, ob jemand ehrenamtlich die Autofahrt und Abholung der Frau nach Hause machen kann. Aber auch für andere Hilfestellungen, Übersetzungen, Tandem-Partner etc. melden wir uns per Mail, wenn ihr euch eingetragen habt. Es geht wirklich nur darum, den betroffenen Frauen zu helfen. Keine Werbung, kein Eigennutz, nur freiwillige Solidarität. Um die Frauen zu schützen, geben wir keine persönlichen Daten preis. Wenn ihr euch auf unseren Aufruf meldet und helfen möchtet, schauen wir, dass wir uns kennenlernen, bevor ein Treffen oder Austausch zustande kommt.
Wir freuen uns über jeden Namen auf der Liste!

Link zum Mailverteiler

Spenden: (aktuell noch keine Spendenbescheinigung)

Wenn du selbst betroffen bist, findest du hier Hilfe! Wir beraten und begleiten dich.

Melde dich bei akuten Notfällen bei Hawo Abdulle:
Tel. +49 (0)69 87 00 825-35
hawo.abdulle@fim-beratungszentrum.de

Wir sind eine Anlaufstelle, bei der du dich sicher fühlen kannst. Wir sind selbst betroffen, wir verstehen deine Realität, Geschichte und Kultur und beraten bei unterschiedlichen Fragen:

Rekonstruktion:

Wie funktioniert die Operation? Wie geht es mir danach? Warum sollte ich mich dafür oder dagegen entscheiden?

Beschwerden wegen FGM/C

Egal ob körperliche Schmerzen, psychische Belastung oder Fragen rund um FGM/C: wir sind für dich da.

Kindererziehung:

Wie können Frauen ihre Kinder in der prekären Situation in Flüchtlingsunterkünften aufziehen? Wie schütze ich meine Tochter?

Deutschkurse:

Wir vermitteln online Sprachübungskurse und können bei ärztlichen Besuchen oder medizinischen Dokumenten übersetzen.

Asylfragen:

Die Bedrohung von FGM/C ist seit 2016 ein zugelassener Grund für Asylrecht. Wir können Anwält*innen vermitteln und stehen dir emotional beiseite.

Wir bieten Workshops, Vorträge und Bildungsangebote
rund um FGM und partizipatives Filmemachen an.

Betroffene sprechen lassen – in jeglichen Kontexten

Viel zu selten kommen bei Veranstaltungen und Workshops zum Thema FGM/C betroffene Frauen zu Wort. Das möchten wir ändern. Trotz möglicher Ausgrenzung und Stigmatisierung möchten wir öffentlich darüber sprechen, was es als Betroffene bedeutet in unterschiedlichen Lebensphasen die Folgen von FGM/C zu ertragen und den Weg der Rekonstruktion zu gehen. Wir möchten nicht-betroffenen Menschen zeigen, wie wir behandelt werden möchten. Und wir möchten nicht mehr als Opfer wahrgenommen werden. Denn wir sind keine Opfer. Wir sind Betroffene und Expertinnen für FGM/C.

Wir können Workshops und Vorträge zu folgenden Themen geben oder in Gesprächs und Fragerunden anwesend sein:

Medizinische Bereiche:

Umgang mit betroffenen Frauen für Hebammen, Gynäkoliginnen und Ärzt*innen

Soziale Arbeit und Asyl:

Umgang mit FGM/C und Betroffenen in der sozialen Arbeit, die aktuelle Lage im Asylsystem.

Kunst und Gesellschaft:

Die Repräsentierung und Einbeziehung von Betroffenen Frauen in Künstlerische und Gesellschaftliche Diskurse

Antirassistische Arbeit:

Aufdecken von rassistischen Strukturen im Alltag, Workshops für FGM-Sensiblen und antirassistischen Umgang mit betroffenen

Partizipatives Filmemachen:

Wissenschaftlicher und praktischer Input zu unseren Erfahrung zu partizipativer Filmproduktion und machtkritik in der Filmbranche.
Wir sprechen über FGM/C als betroffene Frauen

FGM/C steht für Female Genital
Mutilation / Cutting

FGM/C ist die Beschneidung der Vulva. Beschneidung bedeutet hier die teilweise oder vollständige Verletzung oder Entfernung der äußeren weiblichen Genitalien ohne medizinischen Grund. Die Folgen sind schmerzhafte und gefährlich. Es kann zu diversen akuten und lebenslangen Folgen kommmen, wie Infektionen, Blutverlust, Komplikationen bei der Geburt und viele mehr. Auch psychische Belastungen wie PTBS sind häufig.


Es gibt vier verschiedene Arten der Genitalbeschneidung:

Typ I: Klitorisentfernung
Typ II: Klitoris + kleine Schamlippen entfernt
Typ III: Infibulation (Vaginalöffnung verengt)
Typ IV: andere schädliche Praktiken

FGM – eine Jahrtausende alte Tradition

Wie häufig falsch angenommen, ist FGM/C eine Praxis die weltweit verbreitet ist. Häufiger wird sie in Teilen Afrikas und Asiens angewendet, aber auch in Teilen Südamerikas und in Europa werden Mädchen und Frauen heute noch im Namen der Tradition beschnitten. Die ersten Spuren von Frauen, die Betroffen von FGM/C waren, wurden im alten Ägypten, vor ca. 5000 Jahren gefunden.
(Tabelle mit Ländern in denen FGM Praktiziert wird) Wusstest du? Auch in Deutschland wurde bis in die 1920er Jahre eine Entfernung der Klitoris bei Frauen vorgenommen, um „Hysterie“ zu heilen.

Warum wird FGM/C praktiziert?

Der Ursprung der menschenrechtsverletzenden Praxis ist nicht bekannt, auch wenn viele Menschen fälschlicherweise glauben, dass Beschneidung eine religiöse und islamische Praxis ist. Tatsächlich ist es aktuell so, dass die Praxis meist aufgrund von extrem patriarchal-gesellschaftlichem Druck ausgeübt wird. Die Beschneidung ist für Frauen meist die Voraussetzung für eine Ehe, sie soll die „Reinheit“ der Frau garantieren. Mütter und Großmütter führen FGM/C an ihren Töchtern durch, da diesen sonst Ächtung und Ausgrenzung droht.

In der deutschen Debatte wird das Problem meist auf afrikanische Herkunftsländer geschoben, dabei leben in Deutschland laut Terre des Femmes rund 103.950 Frauen, die von FGM betroffen sind. Beschneidungen sind zwar illegal, finden aber auch an in Deutschland geborenen Mädchen statt – aktuell sind 17.271 Mädchen davon bedroht. 

Was soll ich sagen: Beschneidung oder Verstümmelung?

Wenn mit und über betroffenen Frauen gesprochen wird, ist es wichtig, immer von Genitalbeschneidung zu sprechen. Die meisten Frauen fühlen sich nicht verstümmelt, möchten nicht als beeinträchtigte Menschen wahrgenommen werden. Diese Benennung ist verletzend. Verstümmelung ist ein Begriff, der häufig benutzt wird, um weibliche Genitalbeschneidung von der männlichen Beschneidung zu differenzieren und die Brutalität der Praxis auszudrücken. Wenn man also über die Praxis als theoretisches Phänomen spricht, kann man den Begriff mit Vorsicht und Bewusstsein über die verletzende Art des Begriffs verwenden. Wir verwenden auf der Website, in unserem Film und bei Workshops immer den Begriff Beschneidung, weil er Stigmatisierung vermeidet.

Die rekonstruktive Operation


Es gibt mittlerweile rekonstruktive Operationen für Frauen nach FGM/C, die die Folgen für Frauen deutlich erleichtern. Erst seit kurzer Zeit gibt es das Verfahren der Klitorisrekonstruktion, das die Wiederherstellung der Empfindung der Klitoris und damit auch der Lust ermöglicht. Operationen wie die Labienrekonstruktion, also der Wiederherstellung der natürlichen Anatomie und der Defibulation, die Öffnung vernarbter Bereiche, lindern Schmerzen beim Menstruieren, Wasserlassen, bei der Geburt und beim Geschlechtsverkehr. Allgemein kann die Rekonstruktion wirklich zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Die OP wird von der Krankenkasse aber nur übernommen, wenn der Aufenthaltsstatus in Deutschland endgültig geklärt ist, seit 2013 gilt die Operation als medizinisch notwendig und nicht als Schönheitseingriff.

Die rekonstruktive Operation ist für viele Frauen ein Schritt zur Selbstbestimmung über ihren Körper. Wichtig bei der Rekonstruktion ist immer die Entscheidungsfreiheit der Frau. FGM/C ist in viele Communitys ein Tabuthema, das durchführen der rekonstruktiven Operation kann zum Bruch mit Traditionen, Freund*innen und Familie führen. So kann die Rekonstruktion auf körperlicher Ebene Erleichterung schaffen, auf der sozio-psychologischen Ebene aber Stress und Angst hervorrufen. Es braucht für den Entscheidungsprozess und den Prozess nach der Operation multidisziplinäre Betreuung und Nachsorge.

Wusstest du? Dr. Dan mon O’Dey, der einzige Arzt in Deutschland der die Klitorisrekonstruktion vornimmt, hat sich in unserem dokufiktionalen Film selbst gespielt.

Links zum Weiterbilden


Fachdossier von Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.:

Podcast zum Thema FGM/C

“End FGM/C” Evaluation Guide

Statistik & Daten zu FGM/C in Deutschland vom Bundesministerium BSFSJ

Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung der Bundesregierung:

Moving Cinema against FGM/C

“In Search” Dokumentarfilm gegen FGM/C
Wie machtkritische Filmproduktion aussehen kann

Das Konzept des partizipativen Spielfilms als dokufiktionales Format stammt von der Regisseurin Linda Verweyen. Das Ziel ist es, Mitsprache von diskriminierten Gruppen zu ermöglichen und aktiv Stigmatisierung im Film entgegenzuwirken.

Was bedeutet Partizipation in der Filmproduktion?


Das partizipative Konzept ist aus der Theorie der sozialen Arbeit übernommen, das entwickelt wurde, um Projekte für gesellschaftliche Veränderung zielorientiert und sinnvoll zu strukturieren, ohne die Bedürfnisse der Zielgruppe zu verfehlen. Es orientiert sich an den „Stufen der Partizipation“ von Straßburger und Reger („Partizipation kompakt - Für Studium, Lehre und Praxis sozialer Berufe", 2014: S.232f)
Recherchearbeit für Spiel- und Dokumentarfilme, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen, bedienen sich meist der Vorstufen der Partizipation: Informieren über die Community, Gesprächen mit betroffenen Personen und dem Erstellen eines Konzeptes auf dessen Grundlage. Ein Film verändert sich jedoch bis zum letzten Moment des Schnitts, auch noch Sound Design und Color Grading können die Geschichte auf eine neue Art erzählen. In diesen Produktionsschritten haben die Menschen, über die gesprochen wird, meist keinen Einfluss mehr auf die Gestaltung und Inhalte des Films. So kann es trotz besten Absichten passieren, dass über Personen gesprochen wird, ohne dass sie sich gut repräsentiert fühlen. Im schlimmsten Fall kann es zu ungewollter Reproduktion von Vorurteilen und Stigmatisierung kommen.

Stigmatisierung vorbeugen - Entscheidungsmacht abgeben


Parizipatives Filmemachen ist radikal partizipativ, beruht also auf der Mitbestimmung der betroffenen Community während des Produktionsprozesses und dem Überlassen von Macht über gestalterische und erzählerische Entscheidungen bis zur Fertigstellung des Films. So gestaltet die betroffene Community aktiv mit, wie sie im öffentlichen Diskurs dargestellt wird und welche Emotionen im Publikum erzeugt werden sollen. Wegen der fiktionalen Erzählweise kann sich durch die Identifikation mit der Protagonistin ein emotionales Verständnis entwickeln, selbst wenn diese weit weg von der eigenen Lebensrealität liegt. Vorurteile können reflektiert werden, was aktiv das Verhalten vom Publikum in der realen Welt beeinflussen kann.

Gesellschaftliche Veränderung schon bevor der Film in die Kinos kommt


  Die partizipative Filmproduktion, weil neben dem Perspektivwechsel, der im Publikum stattfinden kann, schon während der Produktion Veränderungsprozesse bei den partizipierenden Frauen angestoßen werden. Das Erzählen der eigenen Geschichte und die gestalterische Macht über ihr Narrativ sind therapeutische Mittel, diese Copingstrategie kann Sinnstiftung und Wissenszuwachs fördern. Dass die Frauen ihre soziale Realität an ein Publikum außerhalb der Community vermitteln, kann als sozialintegratives Handeln und gesellschaftliche Teilhabe verstanden werden. Der Produktionsprozess bricht außerdem das Schweigen, das auch unter betroffenen Frauen über FGM herrscht. Hawo Abdulle hat beobachtet, dass die jungen Frauen immer offener auch über intime Details, Sorgen und Erfahrungen sprechen. Der Rahmen des Filmprojekts gibt ihnen die seltene Möglichkeit dazu.

  Die partizipative Entstehung eines Spielfilms verkompliziert den Produktionsvorgang zwar, hat aber auch für die professionelle Crew Vorteile: Eingefahrene Muster und Hierarchien am Set müssen hinterfragt werden, gerade bei künstlerischen Entscheidungen wird neu über Inhalt und ästhetische Entscheidungen verhandelt werden. Ein partizipativer Spielfilm ist kein Dokumentarfilm, er erzählt dennoch von realen Zuständen und zeigt reale Personen in einer fiktiven Geschichte. Das Ergebnis ist die Darstellung der Lebensrealität von Frauen in Deutschland, die von FGM betroffen sind. Der Kurzfilm gleicht fast einer sozialen Forschung: wie sehen marginalisierte Personen sich selbst und ihre Lebenssituation? Was möchten sie erzählen, welche Aspekte ihrer Identität möchten sie nach außen vermitteln? Gleichzeitig wird die deutsche Medienlandschaft hinterfragt: Welche Geschichten werden auf welche Art und Weise erzählt? Und vor allem: von wem?

 
Lerne unser Kollektiv kennen! Wir sind Mensch aus der Filmbranche, Aktivismus und FGM-Expertinnen. Kontaktiere uns über film.halima@gmail.com oder auf Instagram bei @halima.film

Linda Verweyen | Initiatorin & Regie der Filmproduktion

Hawo Abdulle | Projektleitung

Fahma Farah | Co-Regie & FGM-Expertin

Jawahir | Co-Szenografin & FGM-Expertin

Eido | Co-Kamerafrau & FGM-Expertin

Fartuun | Schauspiel Halima & FGM-Expertin

Sophie Krabbe | Kamerafrau

Filmcrew Credits

Wir hatten ein wundervolles Set nur mit Frauen* und eine fantastische Crew, die den Film mit uns ermöglicht hat!

Cast: Fartun Abdulkhdir als Halima, Mowlit Hussein als Abdu, Dr. Dan mon O’Dey als er selbst, Ferhat Keskin als Schaffner | Drehbuch: Hawo Abdulle, Jawahir M. Siad, Fartuun Abdelkhdir, Eido M. Abdillahi, Fahma Farah, Linda Verweyen | Kamera: Sophie Krabbe, Eido Mohamad Abdillahi | 1.⁠ ⁠AC: Rebecca Jahn, Lily Peters | 2.⁠ ⁠⁠AC: Lisa Gras, Jette Woelk | Oberbeleuchterin: Ursula Ostermann | BTS Footage: Rusya Abrosimova | Szenografie: Cecile Nitsch, Jawahir Mohamed Siad | O-Ton: Daria Somesan | Sound Design & Mix: Jenny Winter | Schnitt: Jana Stallein | Producerin: Linda Verweyen | Produktionsassistenz: Alina Naomie Theis | Aufnahmeleitung: Lena Dandanelle | Set AL: Jana Stallein | Projektmanagement: Hawo Abdulle | Catering: Milica Devic, Gehad Moussa | Kinderbetreuung: Zahra Mohammed Hussein, Aisha Ibrahim, Sirad Sharid, Fowsiyo Abdalle, Mariyama Abdulle, Khadija Abdulle | Color Grading: Lea Pech | Grafik Design: Natalie Granzow | Webdesign: Aisha-Lu Grosche | Musik: Fartuuna, Finna | Regie: Linda Verweyen, Fahma Farah